Anwälte für erwerbsschaden in Bremen

Fachanwälte für Arzthaftungs- und Verkehrsrecht

ergänzen sich im Bereich des Schadensersatzes und Schmerzensgeldes bei Personenschäden optimal. Wir arbeiten mit qualifizierten medizinischen oder unfallanalytischen Sachverständigenbüros zusammen. Um maximalen Schadensersatz zu erhalten, müssen Sie in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht bestmöglich vertreten sein.

Erwerbsschaden (Verdienstausfallschaden)

Wird durch Unfall oder Behandlungsfehler der Geschädigte zeitweise oder für immer aus dem Beruf geworfen, muss dieser Schaden ersetzt werden. Das klingt zunächst relativ einfach: Man rechnet die verbleibenden Einkünfte (Rente, Sozialleistungen etc.) bis zum Erreichen des Rentenalters gegen die zu erwartenden Verdienste. Hier kann auch ein Schaden durch die Verkürzung der Rente entstehen.

„Bei geschädigten Kindern muss zur Ermittlung des zukünftigen Erwerbsschadens genau recherchiert werden, welche Prognose über den mutmaßlichen Verlauf der Erwerbsbiographie glaubhaft gemacht werden kann.“
Rechtsanwalt Dr. Lovis Wambach, Fachanwalt für Medizinrecht

Die Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung oder einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung werden nicht angerechnet, weil es sich bei diesen Versicherungen um so genannte Summenversicherungen handelt, die vollkommen anrechnungsfrei bleiben. Die Schädiger würden ansonsten bevorteilt, wenn geschädigte Personen zur eigenen Absicherung in freiwillige Versicherungen einzahlen und ihnen dieser Vorteil genommen würde.
So weit so gut. Damit ist es aber nicht getan. Das Hauptproblem ist: Es muss eine Prognose getroffen werden, wie sich die Erwerbsbiographie entwickelt hätte. Wäre der Geschädigte befördert worden, hätte er sich einen anderen Arbeitsplatz gesucht? Fragen, die schwer zu beantworten sind. Wie fällt die Prognose aus, wenn der Geschädigte zum Zeitpunkt des Schadensereignisses erwerbslos ist? Wie verläuft die Erwerbsbiographie von Müttern? Gibt es Anhaltspunkte dafür, wann und wie (Arbeitszeit) diese in den Beruf zurückgefunden hätten?

Den Nachweis des Schadens muss der Geschädigte erbringen; er muss greifbare Anhaltspunkte für die Schätzung (etwas anderes ist ja gar nicht möglich) des Schadens liefern. Das ist der Knackpunkt, besonders bei Selbständigen.