Fachanwälte für Schmerzensgeld und Schadensersatz in Bremen

Fachanwälte
Rouven Walter und Dr. Lovis Wambach

Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes sind die Spätfolgen und die Auswirkungen der Verletzung auf den Alltag, das Berufsleben und die Lebensqualität zu berücksichtigen. Schmerzensgeldtabellen helfen bei der Ermittlung und Begründung des Schmerzensgeldbetrages nur bedingt. Nicht spezialisierte Rechtsanwälte bleiben in den Ergebnissen der Schmerzensgeldhöhe hinter Spezialisten für Personenschadensrecht zurück.

Fachanwälte 

Arzthaftungsrecht

Dr. Lovis Wambach

Ein Fachanwalt für Medizinrecht ist nicht unbedingt ein Patientenanwalt. Bei dieser Spezialisierung ist es meines Erachtens nicht möglich, beide Seiten zu vertreten. Ein auf dem Gebiet des Arzthaftungsrechts tätiger Rechtsanwalt oder Fachanwalt muss sich entscheiden, welche Seite er vertritt: die Seite der Patienten, als Patientenanwalt, oder die Seite des Ärzteschaft. Ansonsten kommt es zu Interessenkonflikten. Ich habe mich von Anfang an entschieden, mit meiner hochgradigen Spezialisierung ausschließlich für die Opferseite zu kämpfen.
Rechtsanwalt Dr. Lovis Wambach, Fachanwalt für Medizinrecht
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Verkehrsunfallrecht

Rouven Walter

Sehr wichtig ist es, dass nicht nur ein Schmerzensgeld gezahlt wird, sondern dass auch jegliche zusätzlichen Schäden abgesichert werden, soweit sie die Zukunft betreffen. Die Haftung für Folge- und Zukunftsschäden muss ausdrücklich vereinbart werden. Hier kann es bei einem außergerichtlichen Vergleichsschluss aber auch vor Gericht auf ein einziges Wort ankommen. Der Geschädigte stellt dann Jahre später fest, dass er auf Sozialleistungen angewiesen ist. Abfindungsvereinbarungen können in den seltensten Fällen mit Erfolg angefochten werden.
Rechtsanwalt Rouven Walter, Fachanwalt für Verkehrsrecht
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Ein Wort zu Kollegen und „Spezialisten“
Unsere Spezialkanzlei ist nicht die einzige, die im Bereich Personenschäden kämpft: Es gibt auch andere spezialisierte Kanzleien, die ihre Sache genauso gut machen. Leider aber gibt es auch Kollegen, die sich lediglich als Spezialisten ausgeben, in Wahrheit aber für eine sachgerechte Mandatsbearbeitung keine genügende Kenntnis von der Materie haben. Manche Kollegen geben sich als Rechtsanwälte für Arzthaftungsrecht, Medizinrecht, Verkehrsrecht oder Personenschadensrecht aus. Das ist irreführend, weil: Rechtsanwälte sind wir alle, nur eben Fachanwälte nicht. Dafür muss man einen Lehrgang besuchen und eine Prüfung ablegen, um die theoretischen Kenntnisse nachzuweisen; auch die praktische Erfahrung muss man belegen. Dann wiederum gibt es Kanzleien, die suggerieren, sie würden an ganz vielen Standorten bundesweit arbeiten. Das sind bisweilen keine echten Kanzleisitze. Schauen Sie sich die Fakten genau an, überprüfen Sie die Adressen, schauen Sie, ob dort Rechtsanwälte (Fachanwälte!) arbeiten oder eben doch nur Studenten, Referendare oder Berufsanfänger.

„Wenn Ihr Personenschadensfall durch einen Abfindungsvergleich endgültig abgeschlossen werden soll, benötigen Sie nicht die Beratung irgendeines Rechtsanwalts; Sie brauchen den Rat eines Fachanwalts. Sie laufen sonst Gefahr, in der Zukunft leer auszugehen, wenn beispielsweise Folgeschäden auftreten.“
Rechtsanwalt Rouven Walter, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Wir meinen, dass man in unserem speziellen Rechtsgebiet der Personenschäden Stellung beziehen muss, um für die Mandanten - also für Sie - optimal arbeiten zu können. Hier gilt es jegliche Interessenkonflikte zu vermeiden. Wir meinen: man muss sich als Rechtsanwalt entscheiden, ob man die Seite der Ärzte oder die der Patienten vertritt. Beides geht nicht. Geschädigte müssen andernfalls aufpassen, dass sie nicht in die Interessenskonflikte ihres Rechtsanwalts geraten. Selbst bekannte Patientengroßkanzleien mit gar vielen Standorten bundesweit geben sich als Kanzleien auf Opferseite aus und vertreten dann doch (auch) Ärzte und Apotheker, etwa bei Praxisgründungen oder Erwerb und Übernahme von Apotheken. Hier müssen Sie genau hinsehen und aufpassen. Wir versichern Ihnen: Wir vertreten keine Ärzte und Schädiger zu einhundert Prozent.

Anwaltswechsel
Anwaltswechsel kommen häufig vor, so wie Arztwechsel auch. Der Erfolg der anwaltlichen Vertretung liegt zum einen in der Spezialisierung. So ist es empfehlenswert von einem Anwalt der ohne Spezialisierung Fälle bearbeitet, zu einem Fachanwalt zu wechseln. Zum anderen liegt der Erfolg auch im Vertrauen und der beiderseitigen Sympathie. Beides ist notwendig - mit einem Schuss Geduld. Ansonsten funktioniert die Mandat-Anwalts-Beziehung nicht. Wenn Sie Ihrem Anwalt nicht mehr vertrauen, ist es empfehlenswert, zu wechseln.
Viele Menschen scheuen sich davor. Ein Anwaltswechsel kostet natürlich Geld, weil der Mandant in der Regel den alten und den neuen Anwalt bezahlen muss. Auch eine Rechtsschutzversicherung hilft hier nicht weiter, weil auch die Rechtsschutzversicherung bei einem Anwaltswechsel nur einen Rechtsanwalt bezahlen muss.
Trotzdem kann ein Wechsel Sinn ergeben: Das Anwaltshonorar richtet sich nach der Höhe des Wertes, um den gestritten wird (Streitwert). Die gesetzlichen Gebühren für eine außergerichtliche Vertretung und Einigung belaufen sich bei einem Streitwert von 200.000,- Euro auf 6.000,- Euro; bei einem Streitwert von 250.000,- Euro auf 9.300,- Euro. So kann man mittels eines einfachen Beispiels leicht errechnen, dass ein Anwaltswechsel zweckmäßig sein kann, wenn der Fachanwalt nach einem Anwaltswechsel einen höheren Abfindungsvergleich heraushandelt als der nicht spezialisierte Kollege.
Bei einer Abfindung muss in der Regel der Versicherer die Anwaltskosten übernehmen, jedenfalls auf den ausgezahlten Betrag. Wenn die höhere Summe zur Auszahlung kommt, verbleiben dem Mandanten immer noch 44.000,- Euro mehr als bei der zunächst anvisierten Einigung. Selbst dann, wenn der neue Anwalt eine Honorarvereinbarung mit dem Mandanten abgeschlossen haben sollte, wie etwa eine Verdoppelung der gesetzlichen Gebühren, verbleiben dem Mandanten noch immer 34.700,- Euro als Gewinn aus dem Anwaltswechsel.