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News zum Arzthaftungs- und Verkehrsrecht

Wer nach einem Verkehrsunfall oder von einem Arzt/ Krankenhaus schwer verletzt worden ist, braucht einen hochspezialisierten Rechtsanwalt. Deshalb ist es sinnvoll, einen erfahrenen und bundesweit tätigen Rechtsanwalt zu beauftragen. Wir dürfen vor allen Gerichten Deutschlands Prozesse führen. Deshalb und aufgrund der modernen Kommunikationstechnik spielt Entfernung keine Rolle mehr.

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„Unsere News zum Personenschadensrecht sollen Ihnen einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen unseres Spezialgebiets geben. Dabei kommentieren wir vor allem die aktuelle Rechtsprechung in einer Weise, dass Sie sich eine Meinung von den Zusammenhängen und der Bedeutung der besprochenen Gerichtsurteile bilden können.„
Rechtsanwalt Dr. Lovis Wambach, Fachanwalt für Medizinrecht

€ 150.000,- Schmerzensgeld für 66-jährige Frau:

Die zur Zeit des Unfalls 66-jährige Klägerin saß als angeschnallte Beifahrerin in einem Pkw, als das Fahrzeug in einer Rechtskurve mit einem entgegenkommenden Wagen, der auf die Gegenfahrbahr geraten ist, zusammenstieß. Die Parteien waren sich einig, dass die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung des gegnerischen Fahrzeugs grundsätzlich haftet.

Streit bestand allerdings über die Höhe.

Die Klägerin erlitt schwerste Verletzungen, ein Schädelhirntrauma mit intrakranieller Blutung, eine Dens Fraktur, Effendi-II-Fraktur, Thoraxkontusion und eine Beckenschaufelfraktur links. Es musste Hirnwasser abgeleitet werden. Folge des Unfalls ist u.a. eine halbseitige Lähmung rechts.

Ein Schmerzensgeld soll grundsätzlich die Schmerzen und Beeinträchtigungen für Vergangenheit und Zukunft in einem Einmalbetrag abgelten. Im Hinblick auf die Zukunft versuchen Versicherer bei älteren Menschen die Summe zu drücken, da deren Lebenserwartung nur noch kürzer als von jüngeren Menschen ist.

Dem folgte das OLG in Naumburg, Urteil vom 10.7.2014 (Az: 2 U 101/13) jedoch nicht.

Die Höhe des Schmerzensgeldes begründeten die Richter auch damit, dass die beklagte Versicherung die Regulierung sehr zögerlich behandelt hat. Auch dies kann – als eine Reihe von Urteilen belegen – eine schmerzensgelderhöhende Wirkung haben.

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