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News zum Arzthaftungs- und Verkehrsrecht

Wer nach einem Verkehrsunfall oder von einem Arzt/ Krankenhaus schwer verletzt worden ist, braucht einen hochspezialisierten Rechtsanwalt. Deshalb ist es sinnvoll, einen erfahrenen und bundesweit tätigen Rechtsanwalt zu beauftragen. Wir dürfen vor allen Gerichten Deutschlands Prozesse führen. Deshalb und aufgrund der modernen Kommunikationstechnik spielt Entfernung keine Rolle mehr.

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„Unsere News zum Personenschadensrecht sollen Ihnen einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen unseres Spezialgebiets geben. Dabei kommentieren wir vor allem die aktuelle Rechtsprechung in einer Weise, dass Sie sich eine Meinung von den Zusammenhängen und der Bedeutung der besprochenen Gerichtsurteile bilden können.„
Rechtsanwalt Dr. Lovis Wambach, Fachanwalt für Medizinrecht

Sturz wegen Glatteis – 1,8 Millionen Schadensersatz?
Der Kläger, ein Geschäftsmann, war auf dem Weg zu einem Hotel, um ein Geschäft abzuschließen, dass ihm einen Gewinn von 1,8 Mio. Euro beschert hätte.

Kurz vor dem Hotel stürzte er aufgrund von Glätte auf einem nicht geräumten oder gestreuten Bürgersteig neben der Straße. Unmittelbar angrenzend an dieser Straße liegt das Grundstück des Hotels.

Der Kläger klagte gegen die Hotelbetreiberin auf Schadensersatz, da diese ihre Verkehrssicherungspflichten verletzt hätte.

Als Teilklage forderte der Geschäftsmann Euro 10.000,00. Die Beklagte erhob Widerklage und wollte gerichtlich feststellen lassen, dass dem Kläger kein weitergehender Schaden, insbesondere nicht in Form von entgangenem Gewinn in Höhe von 1,8 Mio. Euro zusteht, was der Kläger vorprozessual behauptete.

Das Landgericht Berlin wies die Klage ab und gab der Widerklage der Hotelbetreiberin statt. Solche Gerichtsverfahren wie vorliegend werden oftmals danach entschieden, wer was beweisen muss und wer was beweisen kann. Hier oblag dem Kläger die Beweislast, dass die behaupteten unterlassenen Verkehrssicherungspflichten (Räum- und Streupflicht) kausal für seinen Sturz waren. Diesen Beweis konnte der Kläger nicht erbringen, insbesondere nicht den Beweis, dass er in einem Bereich des Bürgersteiges gestürzt sei, für den die Hotelbetreiberin verkehrssicherungspflichtig war.
(Landgericht Berlin, Urteil vom 16.07.2015, Az. 10 O 211/14)

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